Eine Gesellschaft in Angst

Meine Gedanken dazu, es sind einfach nur Gedanken.

Immer mehr habe ich das Gefühl das unsere Gesellschaft auseinander bricht, das sie Angst hat.

Wie kommt das?

Nun es fing vor Jahren an, als eine Regierung meinte das es eine Reform durchführen sollte, die Reform hieß Hartz4. Es war der Anfang. Es ergab sich das viele Menschen die vorher auch mal ins Museum oder ins Kino gehen konnten das nicht mehr konnten. Ich denke das Hartz4 absolut menschenunwürdig ist und Menschen in Depressionen stürzt oder in anderer Weise krank macht.

Es gibt aber auch viele andere Faktoren, wie zum Beispiel das die Bildung immer mehr den Bach runter ging. Das „Eye Alter“ kam immer mehr auf und eine Kultur, wo vielen Menschen alles egal war und ist.

Ja, viele Social Unternehmen haben sich in den letzten Jahren gegründet, doch schaffen Sie es das Ruder in der Gesellschaft rumzureissen?

Digitale Algorithmen

Ein weiterer Faktor ist das es viele digitale Algorithmen gibt die uns Menschen versuchen zu beeinflussen. Mit diesen Algorithmen entsteht Neid, Missgunst oder auch das will ich haben. Selbst sowas wie Hass entstehen. Kurzmeldungen werden genutzt um Menschen für eine bestimmte Meinung einzunehmen. Nicht umsonst haben die Kinder vieler Silicon Valley Mitarbeiter, am Tag nur eine beschränkte Zeit für den Computer/Tablet/Smartphone. Beobachtet euch mal selbst wieviel Zeit am Tag verbringt Ihr an dem kleinen Bildschirm des Smartphones. Oder Ihr seid gerade mit Freunden in einem Restaurant und unterhaltet euch gut, doch da plötzlich summt euer Smartphone. Was hat jetzt eure komplette Aufmerksamkeit? Ich denke mal in 8 von 10 Fällen das Smartphone. Was passiert da in diesem Moment, wo unsere Aufmerksamkeit vollständig auf das Smartphone gerichtet ist. Ist es reine Neugierde, oder mehr? Nun ich denke es ist Zuckerbrot und Peitsche, eine schöne Nachricht in einem sozialen Netzwerk kommt an oder eine Nachricht die andere negative Emotionen bei uns aufruft. Es entsteht ohne das man es merkt Angst oder Unsicherheit, nennt es wie Ihr wollt, es macht auf jeden Fall was mit euch. Und auf Dauer hat es Einfluss auf uns und auf die Gesellschaft.

Was kann man da machen?

Nun das erfordert viel Disziplin. Das Smartphone komplett lautlos stellen, es in der Tasche lassen. Nichts kann so wichtig sein wie sich mit Freunden zu unterhalten im Offline Leben.

Zum Schluss, ich habe nichts gegen soziale Netzwerke, sie können Menschen verbinden und weiterbringen. Sie können Wissen austauschen, jede Menge gutes bewirken, solange es keinen Algorithmus gibt der uns beeinflusst und uns Entscheidungen abnimmt.

Altes wiederentdeckt

Gerade bin ich dabei mein altes Blog thelogger.de aufzuräumen um es DSGVO konform zu machen. Dabei findet man inden Blogposts die man früher geschrieben hat, so manches interessantes. damals hat man noch andere verlinkt, ja verlinkt. Das verlinken auf Blogs ist ja in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen. Finde ich ziemlich schade, doch hat viel die immer schärfer werdende Gesetzgebung wahrscheinlich abgeschreckt, denke ich. Doch ich schweife ab. Ich bin über einen alten Blogartikel auf diesen Artikel gestossen. Damals waren wir schon auf dem besten Weg ein durchstrukturierter Überwachungsstaat zu werden. Es wurde damals wie heute mit der Angst der Menschen gespielt, damit die Menschen sich alles gefallen lassen und zu jeden Gesetz ja und amen sagen. Heute werden die Möglichkeiten der EU genutzt um Gesetzte die man national nicht direkt einführen möchte über die höhere Instanz der EU in die jeweiligen Länder einzubringen. Ich frage mich wo das mit dem Leistungsschutzrecht und dem Upload Filter hinführen soll. Es sind die perfekten Gesetzte um das Internet wie wir es jahrelang kannten zu zerstören. Wenn die DSGVO das perfekte Mittel ist um die Menschen zu verwirren und sogar dazu zu bringen ganze Webseiten, wir reden hier von einer Geschäftsseite, offline zu schalten. Dann ist es schon in Kombi mit anderen Gesetzten der Ring um sie zu knechten und zu beherrschen. Zitat Anfang „Ein Ring sie zu knechten, Ein Ring sie zu finden, Ein Ring sie ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ Zitat Ende. Nun möge jeder denken was er will. Ich denke wir leben in einer Zeit die nicht gut ist für die Menschheit. Schauen wir mal wie sie sich weiter entwickelt.

789 Millionen Euro

Das ist die Zahl die ein Bau mitten im Hafen kosten wird, ja gemeint ist die Elbphilharmonie. An versteckten Kosten die nur indirekt mit dem Bau zu tun haben werden, sicher auch noch mal so um die 100 Millionen Euro zusammenkommen. Doch wie kommt es zu solch einen Desaster. Den ursprünglich waren es mal 78 Millionen Euro die für den bau angesetzt waren. Eine Summe mit der man weiß Gott vieles in dieser Stadt hätte bewirken können und erst Recht mit den Folgekosten. Wir wollen mal ganz zu dem Thema Medienschaden bzw. Ansehen der Stadt schweigen.

De städtische GmbH , die REGE sollte den Bau umsetzen, doch wenn man sich mal nur den Artikel bei der Wikipedia durchliest, kriegt man das Gefühl das dass Projekt, welches auf eine private Initiative des Projektentwicklers Alexander Gérard und seiner Frau der Kunsthistorikerin Jana Marko. Damals gab es noch absolute Zurückhaltung von seitens des Senats, dies hätte er auch besser weiterhin eingehalten. Doch sollte das nicht sein und so nahm das Unheil seinen Lauf.

Nach Abschluss einer sogenannten Machbarkeitsstudie  ergab sich das die Kosten ca. 186 Millionen betragen würden, allerdings hatte der Senat nur 77 Millionen zur Verfügung für das Projekt. Die restlichen 109 Millionen sollten durch Spenden und anders abgedeckt werden. welch Illusion. Doch damit war die Kostenspirale noch weit nicht am Ende.

Der Bieterwettbewerb ergab ein Angebot von des Konsortiums ADAMANTA (Hochtief + Commerzbank) von lächerlichen 241,3 Millionen, das war im Jahre 2006. Am 28.02.2007 war in denkwürdiger Tag. An diesem Tag würde der Bau der Elbphilharmonie einstimmig zugestimmt.

Bei der Planung wurden dann diverse Dinge vergessen wie die Sicherungen für die Fassadenkletterer die die Fenster, eins kostet rund 20. 000 Euro, reinigen sollen. Und so kam eins zum anderen, bis es zum teilweisen ruhen kam, das war im Jahr 2011.

Weiter ging es im Mai 2012 doch wurde in der Zeit schon ums Geld geschachert, im Grund wurde während der ganzen Bauzeit ums Geld geschachert.

Man könnte jetzt hier noch tausende von diversen Vorfällen erzählen, doch am Ende ist nur mal wieder einer der Gearschte der Bürger dieser Stadt. Seit Jahren wird in dieser Stadt die sich Hamburg nennt, soziale Einrichtungen wegrationalisiert bzw. werden im kulturellen Bereich Kürzungen vorgenommen. Kleine Theater in den einzelnen Stadtteilen müssen schliessen weil sie keine Kulturförderung mehr kriegen, eine Elbphilharmonie ist ja wichtiger.

Für mich persönlich verliert Hamburg immer mehr an Lebensqualität, es ist einfach traurig anzusehen wie eine Stadt langsam aber sicher vor die Hunde geht.

Und damit möchte ich Hamburg willkommen heißen im Bermuda Dreieck der BRD. Den nächsten Bermuda Point verraten wir in absehbarer Zeit.

Hamburg deine Schifffahrt oder die Unfähigkeit von Politikern

Vorab muss man wissen Überlandkanäle wie der Nord-Ostsee-Kanal sind rechtlich Bundesstrassen, ergo ist der Bund zuständig wenn es um Instandhaltung oder anders geht.

Wie man schon sicher erraten hat geht es um den Kiel Canal, wie der Nord-Ostsee-Kanal international
genannt wird.

Über ein Woche war eine der weltweit wichtigsten, künstlichen angelegten Schifffahrtswege gesperrt. Jahre wurden die Schleusen nach dem Motto genutzt, wird schon schiefgehen oder wir haben Glück und alles bleibt heil. Nun jedes Material hat irgendwann Verschleißerscheinungen und es wurde auch immer wieder von verschiedenen Firmen gewarnt. Doch das wollte niemand hören in Berlin, den der Kiele Canal ist ja weit weg und das Thema ist auch nicht besonders interessant. So hörte man auch nichts in den Nachrichten über den Nord-Ostsee-Kanal auf der Verkehrsminsterkonferenz, wundert das noch jemanden? Mich wundert es nicht, den es wird ja nur noch mit hektischen Aktionsmus regiert.

Doch kommen wir zurück. Was für Folgen ergeben sich für die Norddeutschen Bundesländer?

Hamburg wird auf Dauer sicher einen Niedergang seines Hafens erleben, auch wenn die Schleusen zur Zeit wieder arbeiten. So bleiben sie doch gerade immer noch ein Provisorium, eine Ausschreibung für den Bau der neuen Schleusen soll es schon gegeben haben. Leider hatten wir bis heute Abend keine Rückmeldung von Bundesverkehrsministerium erhalten. Ich persönlich vermute das viel Schifffahrtsunternehmen erstmal lieber Rotterdam anfahren werden und dann wenn er gerade in Funktion ist den Kiel Canal.

Schleswig-Holstein wird wesentlich weniger Schiffe erleben, welche Folgen dort zu erwarten sind, ist mir leider aktuell nicht bekannt.

Bremen/Niedersachsen werden auf Dauer mit Wilhelmshaven den Hafen der Superlative haben. Tide-unabhängige 16,5 Meter Tiefgang das ist top on the Rocks. Übrigens das Jade-Fahrwasser ist 18 Meter tief.

So jetzt noch ein bißchen Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals:

Der Kanal wurde ursprünglich nicht aus wirtschaftlichen Gründen gebaut, sondern aus militärischen Gründen, die Kaiserliche Marine sollte nicht unter den Kanonen der Dänen fahren. Es gab sogar ein Sektsteuer um den Bau zu finanzieren. Doch schon schnell waren die Schleusen mit 125 Meter und 22 Meter breite zu klein. 1914 wurden dann in Brunsbüttel und in Kiel-Holtenau Doppelschleusen eingebaut mit einer Länge von 310 Meter und 42 Meter Breite.

Und um genau diese schleusen geht es fast 100 Jahre haben sie jetzt gearbeitet, wurden geflickt und irgendwie immer instand gehalten. Doch mit einem Alter von 99 Jahren möchte jeder dann mal in Rente gehen, oder?

Was für ein

armes Land ist die BRD, wenn die Regierung noch nicht mal auf ein Gewinnausschüttung verzichten kann. Okay diese Gewinnausschüttung beträgt 500 Millionen. Doch sollte man gerade wo der Zustand der Deutschen Bahn, als schlecht bekannt ist diese Gewinnausschüttung besser investieren als sie den Politikern in den Rachen zu werfen.